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Gutes Werkzeug, halbe Arbeit!

Nach einem halben Jahr Ausbildung habe ich erkannt, dass der Beruf des Konstruktionsmechanikers eine anspruchsvolle Aufgabe ist. Zu diesem Thema habe ich zwei Kollegen des 1. Lehrjahres ein paar Fragen gestellt.

1.Die Aufgaben eines Konstruktionsmechanikers?

Die Hauptaufgaben eines Konstruktionsmechanikers liegen in der Bearbeitung von Blechkonstruktionen und im Stahlbau. Diese werden anhand technischer Zeichnungen gefertigt. Anfangs besteht das eigentliche Bauteil aus mehreren Einzelteilen, wie z.B Bleche, Profile und Rohre, diese werden am Ende zu einem Bauteil gefertigt. Die Konstruktionen werden dem Kunden zugesendet und übergeben. Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben gehören ebenfalls zu den Aufgaben eines Konstruktionsmechanikers.

2. Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung?

  • Spezialisierung: Man kann sich nach der Ausbildung auf verschiedene Bereiche spezialisieren. Dazu gehört die CNC-Technik, die Blechbearbeitung, das Schweißverfahren oder der Stahl-/Metallbau.
  • Meisterschule: Auf der sogenannten Meisterschule, kann man seine Prüfung zum Industriemeister mit gewünschter Fachrichtung ( z.B. Metallbau) machen.
  • Selbständigkeit: Dazu benötigt man zum einen den Meistertitel und zum anderen betriebswirtschaftliche Fähigkeiten.

3.Was macht den Beruf Interessant?

Den Beruf des Konstruktionsmechanikers macht so einiges sehr interessant. Es kann ein selbständiger Beruf sein, der auch viel Teamfähigkeit fordert. Hierbei kommt es immer auf die ausgeübte Tätigkeit an. In der Ausbildung wird man viertel- bis halbjährig in den jeweiligen Abteilungen der Firma eingesetzt. Das macht die Ausbildung sehr abwechslungsreich, da man möglichst alle Stationen durchläuft. Der Beruf erfordert sorgältiges und genaues arbeiten, teilweise auch im Freien. Des weiteren wird dein technisches Verständnis oft geprüft. Dazu planst du Schritt für Schritt deinen Arbeitsablauf täglich aufs Neue.

Egehan Umat (Konstruktionsmechaniker 1. Lehrjahr)

4.Welches sind die Hauptfächer in der Berufsschule und wie ist deren Organisation?

Die Frage ist recht einfach beantwortet, es gibt drei Haupt- bzw Oberfächer. Diese drei setzen sich aus den Fächern Instandhaltung, Bauelemente und Fertigungstechnik zusammen. Die Berufsschule findet in diesem Ausbildungsberuf blockweise statt, das heißt im Wechsel zwischen Arbeit und Schule, meist im Abstand von zwei Wochen.

5. Welche schulischen und persönlichen Fähigkeiten/Voraussetzungen sollte man mitbringen?

Um den Einstieg in das Berufsleben eines Konstruktionsmechanikers zu machen, wird der Schulabschluss der Realschule, also die Mittlere Reife bevorzugt. Hierbei gibt es allerdings auch Ausnahmen, öfter werden auch Leute mit einem niedrigeren Abschluss bei einem entsprechenden Zeugnis angenommen. Technisches Verständnis und oder handwerkliches Geschick sind durchaus von Vorteil, egal ob in der Schule oder im Betrieb. Eine gute Variante ist es, ein Praktikum oder Probearbeiten bei einer Firma zu vereinbaren. Hier zeigt sich, ob man für den Beruf geeignet ist oder nicht.

6.Gibt es bestimmte Schwerpunkte in der Grundausbildung für Metall?

In der Grundausbildung, die sich in den meisten Fällen auf vier bis sechs Monate erstreckt, wird viel Wert auf sauberes und sorgfältiges arbeiten gelegt. Gerade beim Feilen, Biegen und Bohren ist das wichtig. Es gibt bestimmte Toleranzen, das sind Abweichungen, die sich im Zehntelbereich bewegen. Fällt man unter das Maß der Toleranz ist das Werkstück nicht mehr zu gebrauchen und man beginnt von vorne. Liegt man allerdings über der Toleranz kann man am Werkstück nacharbeiten. Zur Grundausbildung gehören auch verschiedene Unterweisungen an Maschinen, Ordnungsmaßnahmen, Stoffen und Hilfsmitteln.

Nico Tröber (Konstruktionsmechaniker 1. Lehrjahr)

Ich hoffe, dass ich alle Interessenten aus fern und nah, die für sich den Beruf des Konstruktionsmechanikers in Erwägung ziehen, etwas begeistern und informieren konnte.

 

 

 

Ausbildungsberuf: Konstruktionsmechaniker Lieblingsbeschäftigung: Sport
Super Held der Kindheit: Spiderman Musikgeschmack:   Querbeet
Einmal Kaffee trinken mit: Luke Mockridge Ohne diese App geht garnichts: Whatsapp
Beste Serie: The Walking Dead Das darf bei der Arbeit nicht fehlen: Spaß, Kollegen

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