Technischer Systemplaner – Mein Ausbildungsberuf Mein Arbeitsplatz - Ähnliche Beiträge Bild vergrößern

Technischer Systemplaner – Mein Ausbildungsberuf

Hallo da draußen!

Heute möchte ich euch von meinem Ausbildungsberuf – Technischer Systemplaner – erzählen. Ich weiß, man kann sich unter der Bezeichnung eigentlich nicht sehr viel vorstellen. Die Berufsbezeichnung ist ein Update zum damaligen Technischen Zeichner. Dieser wurde in den „Technischen Produktdesigner“ und „Technischen Systemplaner“ aufgeteilt.

Die Unterschiede dieser beiden Berufe möchte ich euch kurz erklären:

Ein Systemplaner entwirft quasi, aus zum Teil vorhandenen Bauteilen, ein Gerät oder System, wobei sich der Produktdesigner eher mit dem Erfinden und Erforschen neuer Bauteile beschäftigt. Somit ergänzen sie sich größtenteils.

Fachlicher Ausbildungsinhalt

Manchmal wird dieser Beruf spöttisch als „Malen“ bezeichnet. Jedoch gehört zu diesem Malen viel mehr als nur Fantasie und Buntstifte. Oberflächlich betrachtet mag solch eine Zeichnung schon wie eine Skizze oder Malerei aussehen, aber hinter all den Strichen und Bezeichnungen verbergen sich sehr viele Informationen für die Monteure in der Fertigung. Zwar benötigt man des Öfteren einen Bleistift und Block um sich Skizzen zu zeichnen, jedoch wird die meiste Arbeitszeit am Computer mit CAD (computer-aided design) verbracht. Wie der Name schon sagt, verwendet man Computer-Programme um 2D- oder 3D-Grafiken einfach und schnell zu zeichnen. So kann man experimentieren, welche Lösung die beste ist. So lernt man außerdem schnell und effektiv zu arbeiten.

Bedeutende Ausbildungsinhalte sind beispielsweise:

  • Erstellen von Konstruktions- und Montageplänen
  • Erlernen von Normen und Vorschriften
  • Berechnung von Maßen und Größen
  • Technisches Verständnis

Diese und andere Fertigkeiten werden erreicht, indem man halbjährlich in eine andere Abteilung wechselt. In jeder Abteilung sind verschiedenste Schwerpunkte gesetzt und man lernt viele verschiedene Zeichnungstypen und Vorschriften kennen. Dadurch hat man regelmäßig Abwechslung und lernt immer wieder etwas Neues dazu.

Grob gesagt: man lernt, normgerechte und einheitliche Bauanleitungen und alles, was sonst noch dazu gehört, für die Montage zu erstellen.

Dazu könnt ihr gern auf unserer Website vorbeischauen und euch über diesen und eine Vielzahl anderer Berufe informieren.

Mein Arbeitsplatz in der Betriebstechnik

Berufsschule

Da die Ausbildung nicht nur im Betrieb stattfindet, sondern auch schulisch abgehalten wird, muss ich natürlich auch zur Berufsschule gehen. Im ersten Lehrjahr besucht man die Schule in Marktredwitz. Ab dem zweiten Jahr findet der Unterricht in der Berufsschule in Hof statt. In Marktredwitz hat man wöchentlich einen Tag Berufsschule und alle zwei Wochen noch einen zusätzlichen Tag. Bei mir ist derzeit der Donnerstag der Haupttag und der Mittwoch ist der Nebentag. In Hof findet dann die Berufsschule in Blöcken statt. Das heißt, man geht eine ganze Woche oder zwei Wochen am Stück in die Berufsschule. Zwischen den Blöcken ist dann logischerweise eine längere Pause, in der man arbeitet. Falls ihr euch Sorgen macht, wie man dann am besten nach Marktredwitz und Hof gelangen soll, kann ich euch beruhigen. Die Zugverbindungen dorthin sind sehr gut.

Ich hoffe, ich konnte euch den Beruf näher bringen und euch darüber aufklären. Ich selbst bin sehr froh, diese Ausbildung ergriffen zu haben, da man jeden Tag etwas neues lernt und erfährt.

Ausbildungsberuf: Technischer Systemplaner für Stahl- und Metallbautechnik Lieblingsbeschäftigung: Auf Bauernhof mithelfen
Super Held der Kindheit: Hulk Musikgeschmack:   Hardstyle, Neue Deutsche Härte, Charts
Einmal Kaffee trinken mit: Günther Jauch Ohne diese App geht garnichts: Whatsapp
Beste Serie: In der Kindheit: Schloss Einstein Das darf bei der Arbeit nicht fehlen: Freundliche und umgängliche Kollegen
 

Hinterlasse einen Kommentar