LAMILUX fördert Schulkinder Azubi Max Schröder beim Unterricht Bild vergrößern

LAMILUX fördert Schulkinder

Seit September 2015 gibt es im Rahmen von „Education for Excellence“ zwei Förderungen für Schüler der Gutenberg Gesamtschule Rehau. Unsere Azubis des 2. Lehrjahres halten jeden Donnerstag von 13.45 Uhr bis 15.15 Uhr zwei Unterrichtsstunden in der 5. Klasse. Zum Einen halten sie den Sportunterricht, des Weiteren werden im Klassenzimmer verschiedene Experimente zum passenden Schulstoff durchgeführt. Dies geschieht immer im Wechsel, in der einen Woche wird sich sportlich betätigt, in der anderen wird Wissen weitergegeben. Ein weiteres Projekt ist das schulische Basistraining, was einmal in der Woche durchgeführt wird. Die Projekte werden von der Klassenlehrerin Frau Christa Eckardt geleitet und betreut.

Sportförderung

Unsere Auszubildenden Vivien Kröger, Simon Wendel, Lukas Wolfrum und John Connor Igl sind hier involviert.

Vivien: „Die Sportförderung bringt mich persönlich weiter, weil ich hier im Umgang mit Kindern viel Geduld lerne. Da Sport meine große Leidenschaft ist, ist es mir ein Anliegen den Kindern den Spaß am Sport zu vermitteln. Mit anzusehen welche Fortschritte sie hier machen, freut mich immer sehr und treibt mich an, genauso weiter zu machen.“

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               Vivien beim Sport mit den Schülern

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                   Sport-Parkour für die Schüler

Schulisches Basistraining

Bei dieser Förderung haben die Azubis Erik Weiß, Markus Röth und Bastian Trauner die Verantwortung.

Hier geht es um die Unterstützung von Schülern der 5. und 6. Klassen bei unterschiedlichen Unterrichtsinhalten. Bei der Hausaufgabenbetreuung werden durch die Azubis Rechtschreibung, räumliches Denken, sinnentnehmendes Lesen und das Lösen von Gleichungen geschult.

Markus: „Ich konnte es mir nie vorstellen, selbst einmal als Lehrer zu fungieren. Klar gab es nicht nur leichte Situationen, da man die Kinder oft auch mal trösten und ermutigen musste. Sie sollten ja schließlich den Mut nicht verlieren und ohne Selbstzweifel weiter lernen. Ich finde es super, dass man bei LAMILUX die Chance bekommt, so etwas einmal zu erleben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht!“

 

 

Markus Röth

MINT-Förderung

Um diese Förderung kümmern sich Lena Bauer, Max Schröder und Niklas Richter.

Max: „Das Pilotprojekt „MINT Experiment“ ist eine sinnvolle und willkommene Abwechslung zum normalen Berufsalltag. Es ist ein gutes Gefühl vor der Klasse zu stehen und sein Wissen weitergeben zu können. Ich finde es wichtig, dass die Kinder nicht nur die trockene Theorie zu einem Thema kennenlernen, sondern auch die praktische Anwendung. Durch die Arbeit mit den Schülern stehen wir immer wieder vor neuen Herausforderungen und können unsere Fähigkeiten dabei weiter ausbauen.“

Ich habe unseren Azubi Max Schröder in einer seiner Unterrichtsstunde begleitet, in der es um das Thema „Haut“ ging. Hierzu konnten verschiedene Experimente gemacht werden. Die Kinder sollten als erstes ein Löschblatt zur Hand nehmen und ihren Fettgehalt auf der Haut herausfinden, indem sie das Blatt an ihre Stirn hielten. Umso mehr sich das Blatt verfärbte, umso größer ist der Fettgehalt der Haut. Dies war für die Kinder eine neue und auch spannende Erfahrung mit viel Spaß an der Sache.

Experiment 1

       Die Schüler haben viel Spaß beim Versuch

Experiment 1

 Max erklärt den Kindern genau worum es geht

Ein weiteres Experiment war, sich einen ca. 1cm großen Kreis auf den Handrücken zu malen und mit einer Lupe zu erforschen, wie die Haut dort aussieht. Das gleiche wurde an der Fingerkuppe gemacht und danach miteinander verglichen. Am Finger zeichnete sich eine spiralartige Form, am Handrücken eher Linien. Dafür bekamen die Kinder ein Arbeitsblatt, worauf sie ihre Erkenntnisse verewigen durften. Man hatte den Eindruck, dass die Kinder viel Spaß bei den Experimenten hatten und viel dazu gelernt haben.

Experiment 2

         Erst wird ein Kreis auf die Hand gemalt…

Experiment 2

     … dann wird diese Stelle genau untersucht

Zum Schluss fanden sich alle in zweier Gruppen zusammen. Einer Person wurden die Augen verbunden, die andere Person musste nun mit Hilfe einer aufgebogenen Büroklammer verschiedene stellen der Haut berühren. Der blinde Schüler sollte nun erkennen, ob er eine oder mehrere Berührungen verspürte. Die Ergebnisse wurden nun in eine Tabelle eingetragen und miteinander verglichen. Hierbei lernten die Kinder, dass man an unterschiedlichen Hautstellen, unterschiedlich starke Berührungen spürt.

Experiment 3

                       Blind soll erkannt werden…

Experiment 3

   … wo und wie oft eine Berührung statt findet

Ich persönlich habe die zwei Schulstunden als wirklich hilfreich für beide Seiten gesehen. Die Schüler konnten durch praktische Versuche genau nachvollziehen, was Max ihnen beibringen wollte. Ich denke für sie war es einfacher, als nur theoretisch den Schulstoff durchzugehen. Auch für Max war es ein Lernprozess: er hatte die Aufgabe, den Kindern ruhig und mit viel Geduld die verschiedenen Aufgaben zu erklären und stand bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

"In meiner Freizeit trifft man mich meistens mit einer Kamera an oder findet mich im Fitnessstudio."

Ausbildungsberuf: Mediengestalterin/Digital und Print Lieblingsessen: Pizza
Geht immer: Schönes Wetter, Fotografieren Das mache ich, wenn mal zu viel Geld übrig ist: Sparen
Geht gar nicht: Kalte Füße, unfreundliche Menschen Helden meiner Kindheit: Benjamin Blümchen
Musikgeschmack: Post-Hardcore, Metalcore Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Sommer

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