Soziales Engagement trotz Büroalltag? Auszubildende lernen mit Schülern Mathe Bild vergrößern

Soziales Engagement trotz Büroalltag?

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie man den täglichen Arbeitsalltag im Büro mit etwas Sozialem verbinden kann? Unser E4E-Programm ermöglicht das allen Azubis im zweiten Ausbildungslehrjahr.

So ist das erste Ziel, das es zu erreichen gilt, die Selbstorganisation im ersten Lehrjahr zu lernen. Im zweiten Lehrjahr liegt der Fokus dann auf dem sozialen Engagement, dazu gehören vor allem Empathie und Verantwortungsbewusstsein. So darf man sich am Anfang des zweiten Ausbildungslehrjahres sein Wunsch–Projekt aus einer Liste von sozialen Projekten auswählen und angeben. Zu diesen Projekten gehören die Rechenförderung, Mint, die Seniorenbetreuung, die Hausaufgabenbetreuung und die PC-Paten. So ist es möglich eine Stunde pro Woche in einem anderen „Beruf“ zu verbringen.

Ich habe mich mal ein wenig näher mit der Rechenförderung beschäftigt und mir einen Einblick durch Laura geben lassen. Ihr kennt sie bestimmt noch – sie war eine unserer Vorgängerinnen im Azubiblog.

Laura ist Teil der Rechenförderung von Kindern und hat sich für dieses Projekt entschieden, da sie gerne Zeit mit Kindern verbringt und viel Spaß dabei hat, sie zu unterstützen.

Education for Excellence

An diesem Projekt sind vier Azubis beteiligt. Jeder von ihnen betreut zwei Kinder aus dem Schulzentrum in Rehau. Die Schüler sind gut in der Schule und haben vor allem viel Spaß und gute Noten im Fach Mathematik. Das Ziel der Azubis ist es, sie über ein Jahr hin weiter in ihren Stärken zu fördern, sie zu unterstützen und ihnen spielerisch noch mehr in Mathe beizubringen.

Laura hat mir einen Einblick in den Ablauf einer Stunde im E4E-Projekt gegeben. Jeden Donnerstag um 10.15 Uhr geht es los. Unsere vier Azubis laufen von unserem Firmengelände in das Schulzentrum in Rehau. Dort warten sie auf die Schüler und gehen dann gemeinsam in einen Raum: das so genannte „Förderzimmer“. Es ist kein typisches Klassenzimmer. Es ist ein Raum mit Sitzecken und vielen verschiedenen Spielen.

Förderzimmer der Rechenförderung

Die Azubis bringen hierzu selbst erstellte Arbeitsblätter mit, welche sie mit den Schülern gemeinsam bearbeiten. Auch sollen die Schüler selbstständig Aufgaben bearbeiten, bei Fragen steht ihnen natürlich die Hilfe von den Auszubildenden zur Verfügung. Nachdem die Aufgaben der Arbeitsblätter bearbeitet wurden, machen sie noch Lernspiele, um Mathematik und Spaß zu verbinden. Um 11.20 Uhr ist dann die Stunde auch schon wieder vorbei. Danach halten die Azubis noch Rücksprachen mit der Lehrerin der Schüler.

Über den gesamten Zeitraum des Projektes müssen die Azubis Projekttagebücher führen, um ihre Erfahrungen und Fortschritte festzuhalten.

Ich finde das Projekt sehr sinnvoll, da es den Azubis eine große Abwechslung vom Arbeitsalltag bietet. Außerdem gibt es die Möglichkeit ein anderes Berufsfeld kennenzulernen, man unterstützt dabei gleichzeitig Schüler und man kann neue Energie für den restlichen Arbeitstag sammeln. Ich persönlich freue mich schon sehr, mich in meinem nächsten Ausbildungsjahr auch an einem sozialen Projekt beteiligen zu können! Wie findet ihr denn unser Projekt? Erzählt uns gerne eure Meinung 🙂

 

Meine Hobbies sind ...

Ohne ... geht es auf Arbeit nicht.

Zum Feierabend ... Mein Lieblingsessen ist ...
Mein Ziel ist ... meine Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Mein Lieblingszitat:

„Positive mind. Positive life.“

Mein bester Freund sagt über mich, ... dass ich klein, hilfsbereit und verpeilt bin.

Wenn ich könnte, würde ich einen Tag tauschen mit ...

P!nk, da ich ihre Musik sehr mag und gerne mal ihr Leben kennenlernen würde.

Hinterlasse einen Kommentar

*

Ich stimme zu