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EISHOCKEY in Selb

Eishockey in Selb? Wer meint, dass man dort nur langweiliges, drittklassiges Deutsches-Eishockey sieht, liegt völlig falsch! Lasst mich euch im folgenden Beitrag vom Gegenteil überzeugen!

Wenn man auf die Geschichte des Eishockeys in Selb zurückblickt, sieht man, dass es nicht immer ganz so gut lief. Aber fangen wir einmal von vorne an. Am 7. Januar 1953 wurde der VER Selb e.V. gegründet und nach einigen Jahren in unterklassigen Ligen stieg der VER 1973 erstmals in die Oberliga auf.

Die Netzsch-Arena beim vorletzten Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim

Sieben Jahre später gelang sogar der Sprung in die  2. Eishockey Bundesliga, dort konnte man sich auch fürs erste halten. 1983 meldete dann der damalige VER Konkurs an und zog sich zurück in die Oberliga. Der Nachfolgeklub VERE schaffte aber den direkten Wiederaufstieg in die 2.Liga, doch als man 1986 versucht hat in die Aufstiegsrunde für die Eishockey-Bundesliga zu gelangen, verschuldete sich der damalige VERE wieder. Der darauf gegründete ERC Selb  (1987) startete in der Landesliga und Arbeitete sich Jahr für Jahr wieder hoch, so dass man 1992 wieder die Oberliga erreichte, doch dann ging es auch mit dem ERC dahin, denn im Jahre 2004 hatte sich wieder einmal ein Eishockey Verein aus Selb verschuldet, hoffentlich zum letzten Mal!

Domi Kolb in den letztjährigen Play-Offs gegen die Hannover Indians

 Kommen wir jetzt zu dem VER Selb (Selber Wölfe), den wir alle kennen! Der VER Selb e.V. wurde am 17. Mai 2004 gegründet. Nachdem in der Saison 2004/2005 der Aufstieg von der Bezirksliga in die Landesliga gelungen war, ging es nach zwei Jahren in die Bayernliga und nach drei Jahren Bayernliga stieg der VER 2010 wieder in die Oberliga auf. 

Dort spielt der VER seitdem ununterbrochen und das auch recht erfolgreich. Ich gehe seit der Saison 2016/2017 selbst regelmäßig zu den Spielen der Wölfe, auch wenn ich die Netzsch-Arena des Öfteren fast mit einem Herzinfarkt verlasse, freue ich mich riesig auf jedes Heimspiel und auch auf das ein oder andere Auswärtsspiel. Wenn der VER zum Beispiel gegen die Blue Devils aus Weiden spielt und Captain Florian Ondruschka (in meinem Freundeskreis auch der Messi aus Selb genannt) 4 Sekunden vor Schluss den Puck von der Blauen Linie aus in die Maschen drischt, dann sind nicht nur die Nerven am Ende, sondern dann entwickelt sich auch die Netzsch-Arena mit ihren 2500 Zuschauern regelrecht in ein Tollhaus! Wenn dann auch noch in der Overtime ein sehenswerter Alleingang zum Sieg der Wölfe führt, brechen alle Dämme. Da kann es dann auch schon einmal passieren, dass man die ein oder andere Dusche von einem Hopfengetränk abbekommt. Wenn dann noch die Ehrungen der Players of the Day abgeschlossen sind und die Spieler gemeinsam mit den Fans den hart erkämpften Derbysieg feiern… dieses Gefühl kann man nicht beschreiben, man muss es erleben!

Der Wölfe Mannschaftsbus in Weiden

Die Heimspiele sind meistens am Freitag um 20:00 Uhr oder Sonntags um 18:00 Uhr. Ausnahmen gibt es nur um die Weihnachtszeit, bei Feiertagen unter der Woche und in den Play-Offs. 13 Euro für einen Stehplatz und 18 Euro für einen Sitzplatz bei Erwachsenen, 11/15 Euro bei ermäßigten Karten (Ermäßigte Karten gelten für: Mitglieder, Arbeitslose, Studenten, Behinderte, Auszubildende, Rentner und Schüler) und 6/8 Euro für Jugendliche (Jahrgang 2004-2013). Bei Kindern ab dem Jahrgang 2014 ist der Eintritt frei.

 

 

Vielleicht konnte ich euch mit meinem Beitrag davon überzeugen, dass es sich definitiv lohnt mal ein Spiel der Wölfe zu besuchen, um die Stimmung im Stadion zu erleben und vielleicht auch den ein oder anderen bleibenden Eindruck mitzunehmen! Euer Jan

 

 

Meine Hobbies sind ...

Ohne ... geht es auf Arbeit nicht.

Zum Feierabend ... Mein Lieblingsessen ist ...
Mein Ziel ist ... meine Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Mein Lieblingszitat:

„Wer hoch hinaus will, kann tief fallen!“

Mein bester Freund sagt über mich, ... das ich immer gut drauf bin und auch immer für einen Spaß zu haben bin.

Wenn ich könnte, würde ich einen Tag tauschen mit ...

Leon Draisaitl, weil ich gerne mal erleben möchte, wie der Tagesablauf eines NHL-Stars am Spieltag ist.

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