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Musikschule – Was alles zum Instrumentalunterricht gehört

Wer findet schon alleine Zeit zum effektiven Üben? Und wer Zeit hat, spielt einfach irgendetwas und kommt gefühlt kaum voran. Glücklicherweise gibt es Musikschulen, in denen das Musizieren strukturiert verläuft. In diesem Artikel erzähle ich euch von meiner Erfahrung als Praktikant in der Musikschule des Landkreises Hof.

DIE MUSIK IST DIE SPRACHE DER WELT

Mit diesem Satz möchte ich meinen Artikel über den Unterrichtsbesuch beginnen.
Fünf Tage lang durfte ich 8 Stunden täglich den Instrumentalunterricht in der Musikschule besuchen und verfolgen. Es war sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Schüler, Lehrer und Lernmethoden sind und wo die Schwierigkeiten bei verschiedenen Instrumenten liegen. Auch die Unterrichtzeit ist unterschiedlich.

mein Gitarrenunterricht

Die Anfänger haben meistens 23 Minuten, die leicht Fortgeschrittenen 30 Minuten und die Schüler, die schon lange dabei sind, 45 Minuten Unterricht in der Woche. Auf fast allen Instrumenten beginnt man den Unterricht mit Fingerübungen und Tonleitern. Die Lehrer haben mir erklärt, dass es ganz wichtig ist, um die Spieltechnik zu verbessern. Jeder Schüler soll diese Übungen täglich machen. Erst danach sollen die Musikstücke geübt werden. Ich habe gemerkt, dass der Unterricht den meisten Schülern Spaß macht, aber bis ein Stück fertig ist, dauert es manchmal einige Wochen, vor allem bei den fortgeschrittenen Schülern, die schwierige Stücke üben. Erstmal werden die Noten sehr langsam auf dem Instrument gespielt. Man achtet aber gleichzeitig auf andere Zeichen, z.B. ob es gebunden oder kurz gespielt wird. Wo der Bogen endet, dort ist ein musikalischer Satz zu Ende und man soll darauf achten. Schwierige Stellen werden zusätzlich oft geübt, erst danach das ganze Stück. Wenn das Stück gut eingeübt ist, beginnt die Arbeit am Ausdruck. Das heißt, dass überlegt wird, wie ich das Stück spiele, damit es nicht langweilig ist. Wo spiele ich forte (laut) und wo piano (leise), und wo kann ich ein bisschen langsamer spielen, damit es interessant ist? 

Unsere musik Bandgruppe

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wer mit Disziplin an das Üben herangeht, wird schon recht bald mit Erfolg belohnt. Gut spielen zu können braucht seine Zeit und kommt nicht von alleine. Richtig üben kann viel Spaß bereiten, zumal sich dabei Fortschritte erzielen lassen, die sich messen lassen, …  und die man hört.

Gustav Mahler, ein berühmter Komponist, hat gesagt:

„Das beste in der Musik steht nicht in den Noten“.

Und das stimmt. Musik ohne Ausdruck und Gefühle ist schlechte Musik.

Allerdings ist das Lernen des Instruments ein langer Prozess und benötigt viel Disziplin. Ein bisschen musikalisches Gespür und viel kontinuierliches Training ist dabei die Erfolgsformel. Für mich war es eine tolle Woche, in der ich viel gelernt habe und mit einigen Lehrern bin ich bis heute im Kontakt. Egal, ob du in der Schulband spielen, professioneller Musiker werden oder einfach nur ein neues Hobby finden willst, ist es sehr lohnenswert und stimulierend, ein Instrument zu lernen. Überlege, welches Instrument du spielen willst und lerne Musik, die dir gefällt. Dein Wunsch, deine Fähigkeiten zu verbessern, wird dir helfen, alle Herausforderungen zu meistern. In der Musikschule kann man hierbei fast alle Instrumente und außerdem Gesang erlernen.

VHS Hofer. Hier ist auch die Geschäftsstelle der Musikschule des Landkreises Hof beheimat:  http://ms-hof.de/

Anschließend kurz zu meinem musikalischen Werdegang:

Als Kind habe ich mit dem Gitarrenspiel angefangen.
Von September 2016 bis 2017 habe ich den Klavierunterricht in der MusicMania in Hof besucht. Nach meinem Umzug nach Rehau ab September 2017 bin ich bis heute in der Musikschule des Landkreises Hof, wo ich in Rehau den Gitarren- und Klavierunterricht belege. Außerdem bin ich Mitglied der Musikschulband.
Außer Tonleitern und Fingerübungen, die die Spieltechnik entwickeln sollen, lerne ich überwiegend Pop- und Rockmusik.
Das ist natürlich mit fast täglicher Übung verbunden, um Fortschritte zu erzielen.
Der Unterricht macht viel Spaß und ich freue mich, dabei zu sein. 🙂

Beenden möchte ich mit einem Satz von Friedrich Wilhelm Nietzsche

„OHNE MUSIK WÄRE DAS LEBEN EIN IRRTUM“

 

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick über Musikunterricht geben und vielleicht sogar euer Interesse wecken.  Falls ihr Fragen habt, schreibt gerne einen Kommentar.

Meine Hobbies sind ...

Ohne ... geht es auf Arbeit nicht.

Zum Feierabend ...   Mein Lieblingsessen ist ...
Mein Ziel ist ... mich in meiner Ausbildung weiterzubilden.

Mein Lieblingszitat:

„Kopf hoch, alles wird gut!“

Mein bester Freund sagt über mich, ... dass ich witzig, zuverlässig und gesprächig bin.

Wenn ich könnte, würde ich einen Tag tauschen mit ...

Keanu Reeves, weil er seine Rollen gut spielt und einen bewundernswerten Charakter hat.

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