Berufsschulalltag einer Mediengestalerin Das bin ich bei der Arbeit :) Bild vergrößern

Berufsschulalltag einer Mediengestalerin

In meinem ersten Blogbeitrag habt ihr ja schon erfahren, dass ich eine Ausbildung zur Mediengestalterin mache und was ich den ganzen Tag in der Arbeit so mache. Heute gebe ich euch einen Einblick in meine Berufsschulfächer und in das was ich in meiner Ausbildung lerne. 🙂

Gestaltung:
„Gestaltung“ ist – wie der Name schon vermuten lässt – das Hauptfach meiner Ausbildung. Neben verschiedenen Projekten, wie z.B. dem Gestalten einer Grußkarte, des Jahresberichtscovers oder einer eigenen Website, lernen wir im Fach Gestaltung außerdem die Grundregeln des Designs. Ja – richtig gehört, auch beim Thema Gestaltung gibt es Regeln. Dazu zählen in der Typografie (Schriftgestaltung) z.B. die optimale Schriftart, -größe oder der Zeilenabstand. Am meisten Spaß macht aber natürlich das Erstellen von eigenen Kreationen und Designs mit den verschiedenen Grafikprogrammen. Wir benutzten dafür fast ausschließlich Adobe-Programme.

Ausschnitt aus Adobe Illustrator

Medienproduktion:
Das Fach „Medienproduktion“ ist neben „Gestaltung“ ebenfalls ein Hauptfach. Hier lernen wir vor allem fachliche und technische Grundlagen. Dazu gehören z.B. Kenntnisse über verschiedene Druckverfahren, Papierherstellung und Funktionsweise einer Papiermaschine, aber auch Farbenlehre, Kontraste und deren Wirkung und auch ein bisschen Mathe. (Aber keine Angst, dafür müsst ihr nicht Einstein sein – es beschränkt sich auf ein paar einfache Rechnungen. 🙂 )

Arbeitsblätter Medienproduktion

Datentechnik:
Datentechnik ist das technischste Fach der Ausbildung. Von der Funktionsweise eines PCs über verschiedene Dateiformate bis hin zum ASCII-Code lernen wir hier die digitalen Grundlagen. Das Fach beinhaltet allerdings auch andere Themen, wie z.B. den Umgang mit Photoshop. Auch hier muss man manchmal ein kleines bisschen rechnen, aber das tut keinem weh! 😉

Beko:
Im Fach Betriebskoordination lernen wir grundlegende organisatorische Dinge, die vor allem für den Arbeitsalltag wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel Urheberrecht und Datenschutz. Beim Thema Urheberrecht sind Bildrechte für uns Mediengestalter besonders wichtig. Es ist immer wichtig zu wissen, von welcher Quelle man seine Bilder bezieht und ob für deren Verwendung eine Gegenleistung nötig ist. So sind z.B. nicht alle Bilder, die man im Netz so findet, kostenfrei. Wenn man darauf nicht achtet, kann das richtig Ärger geben!

Screenshot von freepik.com

Sozi / Deutsch  /Englisch:
Die Fächer „Sozialkunde“, „Deutsch“ und „Englisch“ sind nicht wirklich auf den Beruf spezialisiert. Sie sind eher dafür da, um Grundwissen zu vermitteln. In „Sozi“ lernen wir z.B. allgemeine Rechte und Pflichten eines Azubis oder auch Kündigungsfristen. In Deutsch und Englisch lernen wir hauptsächlich Fachsprache und Ausdruck. Wir, im ersten Lehrjahr, sind ja alle noch ziemlich frisch in der Arbeitswelt und tun uns mit förmlichen Mails oder Telefonaten noch etwas schwer. Deshalb lernen und üben wir die Kommunikation in der Firma.

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick in meine Berufsschulfächer geben und vielleicht sogar euer Interesse wecken. 🙂 Falls ihr Fragen habt, schreibt gerne einen Kommentar.

Viele Grüße, eure Johanna 🙂

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