Der Alltag eines Elektronikers für Betriebstechnik

Als Elektroniker für Betriebstechnik bin ich täglich an den verschiedensten Ecken der Firma unterwegs. Wie sieht dieser vielseitige Alltag aus? Das erfahrt ihr in meinem folgenden Blogbeitrag.

Mein Arbeitstag beginnt um 6:30 Uhr. Die Gesellen und unser Meister sind in der morgendlichen Besprechung, in der z.B. Aufgaben verteilt oder Projektstände besprochen werden. Währenddessen fahren wir die Rechner hoch, checken E-Mails, schauen ob Reparaturaufträge bereit zum Verpacken und Versenden sind, oder führen offene Arbeiten fort.

Nach der kurzen Besprechung melden wir uns bei den Teams in die wir eingeteilt sind. Diese sind die Instandhaltung, Haustechnik, Automatisierung, Prüftechnik und die Lehrwerkstatt. Die Aufgaben in den Teams sind sehr vielseitig und unterschiedlich, deshalb möchte ich euch einen tieferen Einblick in die Tätigkeiten in der Instandhaltung, sowie in unserer Lehrwerkstatt geben.

Die Hauptaufgaben der Instandhaltung sind Wartung, Reparaturen und Störungsbeseitigung an unseren Produktionsanlagen. Sie überarbeiten Schaltpläne, bauen Anlagenteile neu oder erweitern diese.

Frequenzumrichter von SEW

Als Beispiel für eine Tätigkeit in der Instandhaltung möchte ich euch ein aktuelles Projekt vorstellen. An einer unserer Produktionsanlagen wird das Not-Aus-System komplett überarbeitet. Am Anfang wurde eine Bestandsaufnahme in der Anlage durchgeführt, um einen Plan für den Neubau zu erstellen. Dazu gehört das Zeichen der Schaltpläne für die Steuerung und eine Materialliste für den Einkauf. Nach und nach wurde der Schaltschrank für den Not-Aus-Kreis gebaut und die nötigen Teile und Leitungen bestellt. In den nächsten Schritten werden die Leitungen verlegt sowie die Not-Aus-Gehäuse montiert. Zum Schluss wird die Anlage von unserer Prüftechnik geprüft, getestet und zu guter Letzt in Betrieb genommen.

 

In der Lehrwerkstatt bin ich zur theoretischen und praktischen Ausbildung, in Form von Grundausbildung, Berufsschul- und Prüfungsvorbereitung sowie regelmäßigem Ausbildungsunterricht. Hier werden vom Ausbilder verschiedene Aufgaben wie Übungsaufbauten und Wiederholung sowie vorgegriffener Stoff für die Berufsschule zugeteilt. Die Aufgaben orientieren sich an den Themen der Schule und bauen aufeinander auf. Abschließend werden Übungen korrigiert und besprochen, sowie Aufbauten gemeinsam auf Funktion getestet

Übungsaufbau einer Stern-Dreieck-Schaltung

Die Prüftechnik ist zuständig für die elektrische Sicherheit im Betrieb. Sie kümmert sich um die Regelmäßigen Anlagen- und Geräteprüfungen, sowie die Dokumentation der Überprüfungen.

Die Haustechnik beschäftigt sich mit der Elektroinstallation und Netzwerken im Betrieb. Typisch hierfür sind Licht, Steckdosen, Gebäudetechnik und alles was dazu gehört.

SPS von Beckhoff

Die Automatisierung kümmert sich vor allem um die Steuerungen und Programmierungen unserer Produktionsanlagen. Hier werden Maschinenprogramme erweitert, verbessert und Störungsbeseitigung betrieben.

Zum Feierabend wird dann die Elektrowerkstatt auf Vordermann gebracht. Wir stellen mit dem Werkstattdienst sicher, dass alle Werkzeuge und Materialien wieder vollständig und auf ihren Platz sind. So endet mein Arbeitstag um 16:00 Uhr, Freitags um 13:00 Uhr

Ich hoffe, mein Blogbeitrag hat euch gefallen und ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Ausbildung geben!

Euer Jan

Meine Hobbies sind ...

Ohne ... geht es auf Arbeit nicht.

Zum Feierabend ... Mein Lieblingsessen ist ...
Mein Ziel ist ... meine Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Mein Lieblingszitat:

„Wer hoch hinaus will, kann tief fallen!“

Mein bester Freund sagt über mich, ... das ich immer gut drauf bin und auch immer für einen Spaß zu haben bin.

Wenn ich könnte, würde ich einen Tag tauschen mit ...

Leon Draisaitl, weil ich gerne mal erleben möchte, wie der Tagesablauf eines NHL-Stars am Spieltag ist.

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